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Bei einem Darlehen handelt es sich um einen Geldbetrag, den eine Person oder Bank einer anderen Person vorübergehend und gegen Zahlung von Zinsen leiht. Die Person oder Institution, die das Geld zur Verfügung stellt, wird auch als Darlehensgeber bezeichnet. Die andere beteiligte Person oder Partei ist der Darlehensnehmer.

Darlehen werden in der Regel in einer Summe ausgezahlt, die Tilgung erfolgt regelmäßig in Raten. Die Rahmenbedingungen für das Darlehen werden in einem Vertrag festgehalten. Zu den Bedingungen gehören die Festsetzung einer Laufzeit, nach deren Ablauf das Geld zurückgezahlt werden muss. Außerdem die Höhe der Zinsen, sowie die Höhe der Tilgungsraten. 

Darlehen und Kredit - wo liegt der Unterschied? 

Im täglichen Sprachgebrauch werden die Begriffe Darlehen und Kredit häufig gleichberechtigt benutzt. Doch es gibt eindeutige Unterschiede: 

  • Kredit ist der Oberbegriff für Geldanleihen jeder Art. Neben Darlehen gibt es auch Kreditarten, die keine Darlehen sind, wie z.B. Bürgschaften. 

  • Ein Darlehen ist demnach eine Kreditart. Beim Darlehen geht es in der Regel um

    höhere Geldbeträge und längere Laufzeiten.

Darlehensarten: Ein kurzer Überblick 

Es gibt verschiedene Möglichkeiten für Darlehen, die sich vor allem in der Zinsform und der Tilgung unterscheiden. Zu den wichtigsten zählen die folgenden: 

 Fälligkeitsdarlehen 

  • Zahlung der gesamten geliehenen Summe am Ende der Laufzeit

  • Nur monatliche Zahlung der Zinsen

 Annuitäten-Darlehen 

  • Klassisches Darlehen für den Immobilienkauf mit gleichbleibend monatlichen Raten, bestehend aus Zinsen und Tilgungssatz

 Forward-Darlehen  

  • Der aktuell günstigste Zinssatz wird auf 5 Jahre festgelegt

  • Auch Zinswette genannt, weil das Risiko von der Zinsentwicklung abhängt

Euribor-Darlehen

  • Variables Darlehen mit flexiblen Zinssätzen, die sich an Euribor orientieren 

  • Transparent und langfristig günstig

Tilgungs-Darlehen

  • Ideal für Gewerbetreibende, da gleichbleibende Tilgungsraten unabhängig vom Zins vereinbart werden, dazu kommen Zinsen

  • Die zu zahlenden Zinsen werden mit der Zeit kleiner

Darlehen bei Crowdinvesting

Beim Crowdinvesting zum Beispiel für Immobilienprojekte findet sich eine in der Regel große Gruppe von Menschen zusammen, die einem Unternehmer oder Gründer einen Betrag zur Verfügung stellt. Die Höhe der von den einzelnen Darlehensgebern gezahlten Beträge ist selbstgewählt. Kommt die erforderliche Summe zusammen, wird sie dem Projektstarter als Darlehen ausgezahlt.

Die bevorzugte Finanzierungsform bei Crowdinvestings ist in der Regel das Partiarische Darlehen, ein sogenanntes Nachrangdarlehen. Es bietet Geldanlegern eine alternative Investmentmöglichkeit, was vor allem an attraktiven Renditen liegt. Für den Darlehensgeber bedeutet das, dass die Tilgung durch den Darlehensnehmer